Oaklins berät QuEST bei dem Erwerb der IT Six Global Services SRL in Rumänien

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Die in Singapur ansässige QuEST Global Engineering („QuEST“), einer der führenden globalen Ingenieurdienstleister, hat die rumänische IT Six Global Services SRL erworben. Seitens des Verkäufers wurden die entsprechenden Verträge mit QuEST durch den geschäftsführenden Gesellschafter Vali Iancu im August unterzeichnet.

QuEST ist europaweit auf der Suche nach Unternehmen, die das bestehende Portfolio an Dienstleistungen inhaltlich und räumlich ergänzen. So kann mit der Investition in Rumänien nun besser auf „Best-Cost“ Ansprüche von Kunden reagiert werden. Oaklins Germany hat die Transaktion initiiert und QuEST in einem weiteren Kaufmandat beraten.

STIMMEN ZUR TRANSAKTION

Ajit Prabhu: „In unserem Bestreben, der vertrauenswürdigste Anbieter von Engineering-Lösungen zu bleiben, sind wir stets auf der Suche nach herausragenden technischen Talenten. IT Six hat umfassende Erfahrung mit Engineering-Software und eingebetteten Systemen in verschiedensten Branchen und diese strategische Übernahme wird uns helfen, unsere Lieferfähigkeiten in Europa zu stärken. Durch die Einbeziehung unserer kompetenten Teams auf der ganzen Welt werden wir unsere Führungsposition als bevorzugter Engineering-Partner halten können.“

Gerhard Hauk, Geschäftsführer von QuEST Global Deutschland: „Die Aufnahme von IT Six in unsere Organisation wird unsere Kapazität und Fähigkeit verbessern, unsere Kunden in verschiedenen Branchen zu unterstützen. IT Six wird auch unser Spektrum an Dienstleistungen erweitern und unsere Beziehungen zu bestehenden Kunden in Europa stärken.“

Vali Iancu, Gründer und Geschäftsführer von IT Six: „Wir sind begeistert von der Übernahme von IT Six durch QuEST Global. Der Zusammenschluss der zwei Unternehmen bedeutet großartige Möglichkeiten für unsere Kunden und Mitarbeiter sowie für Rumänien. Unser Potenzial in verschiedenen Vertikalen sowie die nachweisbare Fähigkeit und die skalierbaren Prozesse von QuEST werden außerordentlich starke Serviceangebote hervorbringen. Als globale Organisation sind wir dann in der Lage, neue und größere Kunden nach Rumänien zu holen, mehr hoch qualifizierte Ingenieurstellen zu schaffen und einen größeren Beitrag zur Wirtschaft zu leisten.“

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Ricoh zieht ins elbdreieck

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Ricoh bleibt dem Standort Hamburg treu und hat ca. 1.100 m² Bürofläche im elbdreieck (Breite Straße 61) angemietet. Die Vermittlung des Mietvertrages erfolgte durch Angermann. Der Einzug des Technologieunternehmens und führenden  Anbieters für Dokumentenmanagement, IT Services sowie kommerziellen und industriellen Druck soll im Februar 2018 erfolgen. Im Rahmen eines Shared-Desk-Konzepts werden vor Ort rund 60 moderne Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt. Ausschlaggebend für die Anmietungsentscheidung waren die gut erreichbare Lage am Fischmarkt sowie die moderne Ausstattung des Gebäudes

elbdreick in Hamburg (Quelle: Angermann Real Estate Advisory AG)

 

 

 

 

 

 

 

Büroflächen in Hamburg finden

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Oaklins Germany berät USK Karl Utz Sondermaschinen beim Verkauf an Aumann

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Die Aumann AG („Aumann“), ein weltweit führender Hersteller innovativer Spezialmaschinen und automatisierter Fertigungslinien mit Fokus auf E-mobility, hat mit Wirkung zum 18. Oktober 2017 100 % der Geschäftsanteile an der USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH („USK“) von den Familiengesellschaftern erworben. Aumann und USK werden gemeinsam knapp 1.000 Mitarbeiter in Beelen, Limbach-Oberfrona, Espelkamp, Berlin, China und den USA beschäftigen. Gemeinsam mit USKs Entwicklungs-, Konstruktions- und Montagekapazitäten sowie dem Know-how in Zukunftstechnologien, wie der Brennstoffzellenfertigung, erwartet Aumann eine erhebliche Unterstützung des Wachstumskurses im Bereich E-mobility.

Die Gesellschafter der USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH wurden beim Verkauf exklusiv durch die Oaklins Angermann AG beraten.

Rolf Beckhoff, Vorstand der Aumann AG, zeigt sich nach der Übernahme hoch erfreut: „USK ist ein Automatisierungsspezialist mit tiefgreifender Prozesserfahrung für hoch anspruchsvolle Anwendungen. Nicht nur die technologische Kompetenz, sondern auch die Kultur des Unternehmens passen ganz hervorragend zu Aumann.“ Ludger Martinschledde, ebenfalls Vorstand der Aumann AG, ergänzt: „Mit Schlüsseltechnologien, beispielsweise im Bereich der Brennstoffzellenfertigung, bringt USK einen weiteren wichtigen Bestandteil für das Zeitalter der Elektromobilität in die Aumann Gruppe. Gemeinsam werden wir unsere führende Marktposition als Anbieter von Produktionslinien mit Schwerpunkt auf E-mobility weiter ausbauen.“

Markus Bartsch, Vorsitzender der Geschäftsführung von USK, betont: „Wir haben mit Aumann den idealen Partner gefunden, um den Wandel der Automobilbranche zur Elektromobiltiät sowie unsere internationale Expansion in den nächsten Jahren kräftig zu unterstützen. Als Technologieunternehmen passt Aumann ideal zur technologiegeprägten Kultur von USK.“ Holger Kühne, Geschäftsführer von USK, bekräftigt: „Für unsere Kunden eröffnen sich mit USK als Teil der schlagkräftigen Aumann Gruppe neue Fertigungstechnologien und eine internationale Aufstellung. Wir freuen uns darauf, zukünftig in Limbach-Oberfrohna und an Standorten auf der ganzen Welt zu wachsen.“ Weiterlesen

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Oaklins berät Jenoptik beim Erwerb von Five Lakes Automation

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Der Jenoptik-Konzern hat 100 % der Anteile an dem US-amerikanischen Unternehmen Five Lakes Automation  LLC (FLA) übernommen. Die entsprechenden Verträge wurden bereits im August unterzeichnet.

FLA mit Sitz in Michigan und 30 Mitarbeitern ist spezialisiert auf automatisierte Produktionsprozesse in der Automobilindustrie vom Design über die Soft- und Hardwaresteuerung bis hin zu Robot-Handling-Systemen und Transportvorrichtungen. Während Jenoptik Spezialist für effiziente, präzise und sichere 3D-Laser-Bearbeitung ist, bringt FLA umfassendes Know-how für das Handling der Werkstücke und die Integration der einzelnen Bearbeitungssysteme in automatisierte Prozesslinien mit. „Mit der Akquisition erschließen wir uns neues Wissen rund um die Produktionsautomation und neue Kundenkreise, denn wir können nun nicht nur ‚Stand-alone‘-Laseranlagen, sondern komplette Prozesslösungen aus einer Hand anbieten“, so Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG.

Die Oaklins Büros in Deutschland und in den USA haben gemeinsam potentielle Targets in den USA identifiziert und Jenoptik bei der Akquisition begleitet.

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Oaklins Germany berät QuEST beim Kauf von DETECH

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QuEST Global Engineering („QuEST“), Singapur, einer der führenden globalen Ingenieurdienstleister hat den Münchener Automobiltechnik-Spezialisten DETECH Fahrzeugentwicklung GmbH & Co. KG („DETECH“) erworben. Die Verkäufer, die geschäftsführenden Gesellschafter Rade Livic und Michael Feistle, haben die entsprechenden Verträge mit QuEST am 10. Juli 2017 unterzeichnet. DETECH ist für QuEST die perfekte Plattform, die Internationalisierung des Unternehmens und die vertikale Geschäftsausweitung in Deutschland umzusetzen.

DETECHs starke Präsenz in der deutschen Automobilindustrie ermöglicht es QuEST, in diesem Marktsegment zu wachsen, das bestehende Dienstleistungsangebot zu erweitern und großen Herstellern sowie bedeutenden Zulieferern anspruchsvolle Ingenieurdienstleitungen anzubieten. Zudem wird QuESTs internationale Präsenz auch deutschen Kunden grenzüberschreitend neue Chancen bieten. Nach der Übernahme der EDF in 2015 ist dies bereits die zweite Akquisition von QuEST im Automobilsektor. Weitere Akquisitionsmöglichkeiten werden weltweit geprüft.

Oaklins Germany hat QuEST in einem deutschlandweiten exklusiven Kaufmandat beraten. Gerhard Hauk, Managing Director bei QuEST Global Engineering Services, kommentiert die Transaktion: „Oaklins Germany hat erneut seine exzellente Einsicht in den Markt und tiefes Verständnis von QuEST’s Akquisitionsstrategie bewiesen, indem es uns Detech vorgestellt hat. Dies wird nicht nur unsere lokale Marktpräsenz fördern, sondern auch unsere Beziehung zur deutschen Automobilindustrie stärken. Oaklins Germany hat uns wieder geholfen, eine aufregende Transaktion erfolgreich abzuschließen.“

 

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Ciborius bezieht Büro in der Stuttgarter Willy-Brandt-Straße

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Die Ciborius Sicherheits- und Servicedienstleistungen GmbH hat ca. 325 m² Bürofläche in Willy-Brandt-Straße 50-54 in Stuttgart angemietet. Die Vermittlung erfolgte durch das Bürovermietungsteam von Angermann Stuttgart. Vermieter ist ein institutioneller Eigentümer.

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Berlins Weg zur internationalen Metropole und die Folgen für den Büromarkt

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In Berlin drehen sich die Baukräne

Der Dornröschenschlaf ist vorbei. Seit einigen Jahren ist die deutsche Hauptstadt erwacht und hat sich zum Magneten für deutsche sowie internationale Unternehmen entwickelt. Der deutlich angestiegene Zuzug von außen hat auch mit der veränderten Wahrnehmung zu tun. Mit Berlin verbindet man Attribute wie Kreativität, Innovationskraft und Dynamik. Treiber sind unter anderem die florierende Start-up-Szene sowie die vielfältige Wissenschaftslandschaft.

Durch die Vielzahl an zugezogenen Firmen und an Unternehmensgründungen stieg auch der Büroflächenbedarf zuletzt immer weiter. In den Jahren 2015 und 2016 wurden mit ca. 832.000 m² und ca. 871.000 m² vermieteter Bürofläche sogar neue Umsatzrekorde erzielt. Folgenlos blieb dieser Run auf einen attraktiven Platz in Berlin allerdings nicht. Parallel zu den hohen Vermietungsergebnissen meldeten die Immobilienmakler einen deutlichen Rückgang der zur Verfügung stehenden Büroflächen. Mittlerweile beläuft sich die Leerstandsquote auf 2,5 %, was als historisches Tief gelten muss. Dass für einen funktionierenden Markt eigentlich eine Leerstandsquote von mindestens 5 % benötigt wird, zeigt, wie prekär aktuell die Lage ist. „Viele haben lange die Augen davor verschlossen, dass die Entwicklung Berlins hin zu einer der zukunftsfähigsten internationalen Metropolen solche Begleitumstände mit sich bringen wird“, sagt Tibor Frommold, Vorstand der Angermann Real Estate Advisory AG Berlin.

Doch inzwischen hat sich der jahrelange Stillstand bei der Entwicklung von Büroneubauobjekten in rege Betriebsamkeit verwandelt. Immer mehr Projektpläne, die bislang nur in den Schubladen der Entwickler lagen, werden hervorgeholt und umgesetzt. „Die Pipeline an Neubauprojekten ist bis 2025 gut gefüllt, und schon jetzt werden viele der noch nicht existenten Büroflächen angemietet“, sagt Frommold. Für die führenden Maklerhäuser der Hauptstadt bedeutet das eine Veränderung ihrer bisherigen Arbeitsweise. So wird gerade massiv Aufklärungsarbeit bei Unternehmen betrieben, die bereits fünf Jahre oder länger ihre Büroflächen in 1-a-Lage nutzen, ohne dabei marktübliche Preise zu zahlen. „Unsere Aufgabe besteht darin, dem Mieter realistisch darzustellen, vor welchen Herausforderungen er steht, wenn der Mietvertrag ausläuft oder ein Umzug erforderlich ist, weil die Flächen zu groß oder zu klein geworden sind“, so Frommold. Dabei steht der Büromieter unter Umständen vor der Wahl, zum gleichen Mietpreis in eine schlechtere Lage zu ziehen oder aber in bester zentraler Bürolage zu bleiben und Mieterhöhungen von bis zu 10,00 €/m² in Kauf zu nehmen.

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Angermann Recruiting-Filme: Interview mit Regisseurin Marina Kem, Sterntaucher Filmproduktion

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Marina Kem, Sterntaucher-Filmproduktion (Quelle: Sterntaucher)

Bewerberinnen und Bewerber, die sich über die Unternehmensgruppe Angermann und ihre Firmen als Arbeitgeber informieren möchten, können dies künftig auch anhand
von Recruiting-Filmen tun. Produziert wurden die Filme von Sterntaucher Filmproduktion. Wir sprachen mit Regisseurin Marina Kem.

Was macht einen guten Film für Bewerber aus?
Kem:
Authentizität ist hier ein wichtiger Schlüsselbegriff. Der Film sollte, wenn auch in komprimierter Form, die Realität abbilden und dem Bewerber möglichst Antworten auf alle seine Fragen geben. Die Art und Weise der Sprache sowie der Umgang der Mitarbeiter miteinander sind dabei wichtige Hinweise und zeigen, welche Unternehmenskultur gelebt wird.

Die Protagonisten sind ja Mitarbeiter und keine gelernten Schauspieler. Wie leiten Sie sie an, damit sie im Film möglichst natürlich wirken?
Kem: Ein wesentlicher Teil meiner Aufgabe besteht darin, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der sich die jeweiligen Protagonisten wohlfühlen und ungezwungen vor der Kamera agieren und sprechen können. Im Umkehrschluss heißt das: Wenn der Befragte keine Antworten gibt, ist dies das Problem des Fragestellers und muss von ihm gelöst werden.

Welche Vorarbeiten sind vor dem eigentlichen Dreh zu leisten?
Kem: Ein intensiver Austausch im Rahmen eines Workshops mit Menschen, die den Kern des Unternehmens ausmachen, ist im Vorfeld unerlässlich. Er gibt uns als Filmemachern die Möglichkeit, zu verstehen, an wen der Film adressiert ist und welche Botschaften übermittelt werden sollen. Im Fall des Angermann-Films war es beispielsweise ideal, dass Herr Dr. Angermann sich persönlich Zeit genommen und mit uns über seine Erwartungen an den Film und seine Sicht auf das eigene Unternehmen gesprochen hat.

Stehen Sie gelegentlich vor dem Problem, dass das Selbstbild des Unternehmens nicht mit dem tatsächlichen übereinstimmt?
Kem: Wir nehmen das Bild, das ein Unternehmen von sich hat und zeigen möchte, sehr ernst. Meiner Erfahrung nach haben die meisten Firmen auch ein recht gutes Gespür dafür, für welche Werte sie stehen, und können diese im Film auch authentisch vermitteln.

Welche Länge sollte ein Film haben?
Kem: Die Länge des Films hängt sehr stark von der Plattform ab, auf der er eingestellt werden soll. Eine optimale Zeitangabe kann es deshalb gar nicht geben. Aus Angst davor, dass ein Film zu lang ist, wird allerdings viel zu häufig versucht, alles schnell abzuhandeln. Erreicht wird dadurch aber eine Belanglosigkeit, durch die erst recht schnell weg -geklickt wird. Unsere Erfahrung ist, dass sich jemand, der sich – beispielsweise als Bewerber – für ein Unternehmen interessiert, einen gut gemachten Film auch über mehrere Minuten hinweg anschaut. Ich sehe Recruiting-Filme immer auch als eine Art Dokumentation, die der Zuschauer konzentriert und mit wachem Kopf verfolgt und nicht etwa, wie beim Fernsehen häufig, lethargisch und hypnotisiert.

Wie hat sich der Bedarf an bewegten Bildern bei den Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt?
Kem: Den Wunsch, eine bewegte Visitenkarte für das Unternehmen zu haben, gab es auch schon vor fünfzehn Jahren, wenn auch nicht in dem Ausmaß. Gestiegen ist die Nachfrage nach Unternehmensfilmen durch die vielen unterschiedlichen Kanäle, über die Firmen mittlerweile verfügen und die sie gerne mit wechselndem Content bespielen möchten.

Wie ist Ihrer Erfahrung nach die Motivation der Mitarbeiter mitzumachen?
Kem: Das hängt sehr stark von der Unternehmenskultur und den im Unternehmen vorhandenen Persönlichkeiten ab. Unerlässlich ist aber, wie bereits erwähnt, eine Vertrauensbasis, die dem Mitarbeiter beispielsweise garantiert, dass keine Bilder oder Sequenzen benutzt werden, auf denen er sich nicht wiederfindet oder gar bloßgestellt fühlt.

Ist es im Gegenzug auch wichtig, dass Sie sich beim Kunden wohlfühlen und sich mit dem jeweiligen Unternehmen identifizieren können?
Kem: Absolut. Aus diesem Grund lehnen wir es bei Sterntaucher auch ab, für bestimmte Branchen oder Institutionen Filme zu machen. So drehen wir beispielsweise keine Werbespots für Parteien oder machen Filme für Unternehmen, die mit Waffen, Pharmazeutika, Alkohol oder Zigaretten handeln. Wir mussten dadurch zwar schon so manch lukratives Angebot ablehnen, aber nur so können wir für uns jene Authentizität abliefern, die wir auch im fertigen Film erreichen möchten.

Wie sind Sie zum Medium Film gekommen?
Kem: Ursprünglich wollte ich mal Balletttänzerin werden. Ich fand es faszinierend, mit einer anderen Sprache, dem Tanz, etwas auszudrücken. Durch einen Armbruch musste ich aber aufhören und fing nach der Schule ein Journalismus-Studium an. Das war mir aber zu kontrastierend und nicht offen genug. Das Korsett der Regeln, die mich zwangen, Informationen so zuzuspitzen, dass sie neu wirkten, war mir zu eng und zu einfach. Ich ziehe es vor, eine Thematik filmisch zu erleben und darin einzutauchen, so wie beim Dokumentarfilm.

Was sind für Sie die Ähnlichkeiten zwischen einem Recruiting- und einem Dokumentarfilm?
Kem: Eigentlich ist der Recruiting-Film in der Werbewelt zu verorten, aber Konzeption, Dreh und Schnitt ähneln doch sehr der Vorgehensweise, die ich auch bei meinen Dokumentarfilmen anwende. Allerdings habe ich hier keine eigenen Ambitionen, sondern muss die Ziele und die Botschaften des jeweiligen Unternehmens verstehen und im Film rüberbringen.

Bonne Nuit Papa – Filmdreh

Im Rahmen der Arbeit an Ihren Dokumentarfilmen haben Sie bestimmt viel erlebt. Haben Sie eine Anekdote für uns?
Kem: Da gibt es wirklich massenhaft Geschichten. Einmal sind wir fast verdurstet oder mussten vor Bremsfliegen fliehen. Bemerkenswert waren auch die riesigen Tellerspinnen, auf die wir bei einer Recherchereise für Arte im Benin gestoßen sind und die Jagd auf Geckos gemacht haben. Am bedeutendsten für mich war jedoch, dass ich im Zuge meine Dokumentarfilms „Bonne Nuit Papa“ meine kambodschanische Familie kennengelernt habe, die mich sehr offen und herzlich empfangen hat. Obwohl wir uns gar nicht kannten, haben mir alle sofort das Gefühl gegeben, zu Hause zu sein.

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Büromarkt Berlin steht heiße Jahresendrallye bevor

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Aller guten Dinge sind drei. Nach zwei Rekordjahren in Folge spricht derzeit alles dafür, dass auch 2017 eine neue Bestmarke, bezogen auf die Vermietungsleistung, auf dem Berliner Büromarkt erreicht wird. „Wie hoch diese ausfallen wird, lässt sich aufgrund der Vielzahl an offenen Gesuchen, die sich in der Pipeline befinden, allerdings nicht seriös vorhersagen“, sagt Tibor Frommold, Vorstand der Angermann Real Estate Advisory AG Berlin.

Vorlaufzeiten von bis zu fünf Jahren bei Gesuchen ab 3.000 m²

Fakt ist, dass das dritte Jahresviertel mit ca. 275.000 m² das bislang umsatzstärkste Quartal 2017 war. Insgesamt beläuft sich der Flächenumsatz der ersten neun Monate dadurch auf ca. 675.000 m², was schon jetzt deutlich über dem 10-Jahres-Durchschnitt von ca. 588.000 m² liegt. „Man darf gespannt sein, was nach der zu erwartenden heißen Jahresendrallye noch an freien Büroflächen übrig sein wird. In jedem Fall werden die ohnehin großen Herausforderungen, vor denen Berliner Büromieter stehen, künftig nicht kleiner werden. Bei Gesuchen ab 3.000 m² müssen schon jetzt Vorlaufzeiten von bis zu fünf Jahren eingeplant oder statt eines Komplettumzuges alternativ nur eine Anmietung von Erweiterungsflächen in Betracht gezogen werden“, so Frommold.

Historisch niedriger Leerstand bei Büroflächen

Durch die erneut sehr guten Vermietungszahlen geht auch der Büroflächenleerstand in Berlin einmal mehr zurück und beträgt nunmehr ca. 492.000 m². Bei einem Gesamtflächenbestand von ca. 21.400.000 m² entspricht dies einer Leerstandsquote von 2,3 %. Geringer war das Angebot in der Hauptstadt noch nie. „Insbesondere innerhalb des Berliner S-Bahn-Ringes wird mittlerweile nahezu alles angemietet, was der Markt hergibt. Hierzu gehören auch Büroflächen, die kurz oder mittelfristig in andere Nutzungen wie Wohnen umgewidmet werden sollen“, erklärt Frommold.

Höhenflug der Büromieten geht weiter

Die ungebremste Nachfrage nach Berliner Büroflächen hat auch im Verlauf des dritten Quartals Folgen für die Mietpreisentwicklung gehabt. So verzeichnete die Spitzenmiete im Ostteil der City gegenüber dem Vorquartal einen Anstieg von 27,90 €/m² auf 28,70 €/m² und im Westteil der City erhöhte sich der Wert von 32,50 €/m² auf 33,00 €/m². Auch die Durchschnittsmiete steigerte sich in diesem Teil der Stadt und beträgt nunmehr 17,10 €/m² statt 16,70 €/m². Im Ostteil erhöhte sich die Weiterlesen

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Hamburger Büroflächenmarkt steuert auf Rekordergebnis zu

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Hamburger Büroflächen bleiben heiß begehrt. Dies unterstreicht eindrucksvoll das beste Vermietungsergebnis von ca. 465.000 m² seit 2013 nach den ersten drei Quartalen 2017. Gegenüber dem sehr umsatzstarken Vorjahreszeitraum konnte die Vermietungsleistung nochmals um 12 % gesteigert werden. „Bedingt durch die Vielzahl an offenen Gesuchen in allen Flächensegmenten ist für das Gesamtjahr ein Büroflächenumsatz von über 600.000 m² realistisch. Dies würde zugleich die bisherige Rekordmarke aus dem Jahr 2007 von ca. 571.000 m² pulverisieren“, sagt Artur Kraft, Direktor bei der Angermann Real Estate Advisory AG in Hamburg.

Büroflächenknappheit fordert Mieter zum Handeln

Das Angebot an freien Büroflächen nimmt in Hamburg weiter ab. Verglichen mit dem Vorquartal reduzierte sich der Leerstand von ca. 635.000 m² auf ca. 620.000 m². Bei einem Gesamtflächenbestand von ca. 13.550.000 m² entspricht dies einer Leerstandsquote von 4,6 %. „Gerade in den besonders begehrten zentralen Innenstadtlagen ist seitens der Büromieter mehr denn je rechtzeitiges Handeln und zügiges Entscheiden gefragt. So ist bei einem Flächenbedarf bis 1.500 m² eine Vorlaufzeit von mindestens 12 Monaten für die Umsetzung der Anmietungspläne erforderlich. Im Segment zwischen 1.500 und 3.000 m² erhöht sich diese auf 18 Monate und bei Gesuchen über 3.000 m² sogar auf wenigstens 24 Monate“, so Kraft.

Insbesondere im hochwertigen Großflächensegment gestaltet sich die Suche nach passenden Büroflächen schwierig. „Eine signifikante Entspannung der Marktlage durch Neubauprojekte ist zumindest kurzfristig nicht zu erwarten, da viele bereits einen hohen Vorvermietungstand aufweisen oder erst nach 2018 fertiggestellt werden. In der City und City Süd gibt es aktuell jeweils höchstens zehn Bürogebäude, in denen in den kommenden sechs Monaten noch 2.000 m² Bürofläche zusammenhängend bezogen werden können. In der HafenCity sind es sogar nur noch fünf Immobilien“, betont Kraft.

Stabile Mieten für Büroräume

Die Büromieten blieben nach zuletzt stetigem Anstieg stabil. Die Spitzenmiete beträgt somit weiterhin 26,50 €/m² und die Durchschnittsmiete beläuft sich auf 15,00 €/m². Bereits kurzfristig wird allerdings wieder mit steigenden Mietpreisen zu rechnen sein. Im Standortranking hat die City mit einer Vermietungsleistung von ca. 109.800 m² die nach dem ersten Halbjahr führende City Süd auf den zweiten Platz verdrängt. Deutlich zugelegt hat die drittplatzierte HafenCity. Weiterlesen

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